Was war die Ausgangslage bei der Regiobahn, bevor Sie sich für eine Zusammenarbeit mit Smart Train Lease entschieden haben?
G. Nink: Für die Regiobahn war klar, dass wir für die Linie RE 47 eine zeitgemäße und vor allem verlässliche Fahrzeuglösung benötigen. Die bisherigen dieselbetriebenen Integral-Fahrzeuge waren ursprünglich nur als Übergangslösung vorgesehen und erreichten zunehmend die Grenzen ihrer Einsatzfähigkeit. In der Folge konnte der Zugbetrieb auf der RE 47 über einen längeren Zeitraum nicht stabil aufrechterhalten werden, sodass die Linie in den vergangenen drei Jahren ausschließlich durch einen Schienenersatzverkehr mit Bussen bedient wurde.
Gleichzeitig stellt die Strecke besondere Anforderungen: Sie ist nicht durchgehend elektrifiziert und insbesondere an der denkmalgeschützten Müngstener Brücke ist eine Elektrifizierung nicht möglich. Eine rein oberleitungsgebundene elektrische Lösung kam daher nicht infrage.
Gemeinsam mit dem VRR haben wir intensiv geprüft, welche modernen Fahrzeugtechnologien zu den spezifischen Bedingungen der RE 47 passen und wie wir unseren Fahrgästen möglichst schnell wieder einen stabilen und komfortablen Zugbetrieb anbieten können.
Das innovative Leasingangebot von Smart Train Lease erwies sich schließlich als ideale Lösung: flexibel, technologisch passend und schnell verfügbar. Damit konnten wir den Weg für einen zukunftsorientierten und betrieblich zuverlässigen RE47 ebnen. Ein großer Gewinn für unsere Fahrgäste und die gesamte Region.